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Freitag, den 08. April 2011 um 22:34 Uhr |
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Mit nur kleinem Aufwand können auch
Laien Schmerzen mit Meditationsübungen bekämpfen
Schon 80 Minuten Training genügen, um Schmerzen mit Meditation
zu lindern, so eine US-Studie. Solch kurzerhand erlernte
Meditationsübungen wirken demnach effektiver als Hypnose,
Placebos oder sogar Schmerztabletten. Insgesamt 57 Prozent der derart
rasch "angelernten" Testpersonen empfanden den Schmerz während
der Meditationphase weniger unangenehm. 40 Prozent fanden ihn gar
weniger intensiv, so Studienautor Fadel Zeidan von der Wake
Forest University in Winston-Salem, North Carolina. Bisher
ging man davon aus, dass ein viel längeres Training
nötig wäre, damit Meditation entsprechend wirkt.
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Sonntag, den 17. Oktober 2010 um 00:13 Uhr |
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Intensive Gefühle aktivieren Schmerzhemmung über das Belohnungssystem des Gehirns
Leidenschaftliche Liebe wirkt genauso effektiv gegen Schmerzen wie Schmerzmittel – und sie setzt an den gleichen Schaltkreisen des Gehirns an. Eine im Fachblatt „PLoS ONE” veröffentlichte Studie belegt, dass das intensive Gefühl der Liebe das neuronale Belohnungssystem aktiviert und das „Glückshormon“ Dopamin freisetzt. Das wiederum hemmt Schmerzen auf die gleiche Weise, wie es opioidhaltige Schmerzmittel tun.
Die Idee für die Studie entstand vor einigen Jahren während einer neurowissenschaftlichen Konferenz: Sean Mackey, Professor für Anästhesie und Schmerzmedizin an der Stanford Universität und Arthur Aron, Professor für Psychologie an der State Universität von New York kamen dort über ihre Fachgebiete ins Gespräch. „Er sprach über die mit Liebe assoziierten Gehirnsysteme, ich über die beim Schmerz involvierten“, erzählt Mackey. „Dabei bemerkten wir, dass es hier enorme Überlappungen gibt. Wir begannen uns zu fragen: ‚Ist es möglich, dass sich die beiden gegenseitig beeinflussen?‘“
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Samstag, den 11. September 2010 um 17:50 Uhr |
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Wird unser Körper mit einem schädlichen Reiz konfrontiert, etwa dem Stich einer Nadel in den Finger, registrieren dies spezielle Rezeptoren, die sogenannten Nozizeptoren. Bei diesen Schmerzrezeptoren handelt es sich um weitverzweigte Endigungen von speziellen Nervenzellen. Sie reagieren auf verschiedene Schmerzursachen, wie chemische, thermische oder mechanische Reize (z.B. Verätzung, Verbrennung, Verletzung), die das Gewebe beschädigen oder bedrohen; ansonsten sind sie in der Regel nicht aktiv. Generell gilt: Je stärker der Reiz, desto höher die Aktivität des einzelnen Schmerzrezeptors, desto mehr Schmerzrezeptoren werden gereizt und desto größer der Schmerz.
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