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Eine Frage der Perspektive Drucken E-Mail
Dienstag, den 12. Juli 2011 um 22:00 Uhr
Eine Frage der Perspektive
La pace & la tempesta / Maria Antonietta Cedrone

Sherlock Holmes und Dr. Watson gingen zusammen zum Campen. Sie verbrachten einen wundervollen Tag in der freien Natur und wanderten durch die hügelreiche Landschaft.

Als es dämmerte, errichteten sie ihr Zelt. Nachdem sie ein köstliches Mahl zubereitet und aufgegessen hatten, fielen sie beide müde in den Schlaf.

Sehr früh in der Nacht wachte Holmes auf, grunzte etwas und weckte seinen Assistenten mit einem leichten Stoß in die Rippen.

„Watson“, sagte er. „Öffne schnell die Augen und schau hinauf zum Himmel. Was siehst du?“,

Watson erwachte schlaftrunken. „Ich sehe Sterne, Holmes“, antwortete er. „Unendlich viele Sterne.“

„Und was sagt dir das, Watson?“, fragte Holmes.

Watson dachte für einen Augenblick nach. „Tja, Holmes, das sagt mir, dass dort draußen ungezählte Sterne und Galaxien sind und wahrscheinlich Tausende von Planeten. Ich nehme deshalb an, dass doch eine ganze Menge gegen die Theorie spricht, dass wir allein im Universum sind. Ich schau hinauf in den Himmel und fühle mich demütig angesichts dieser unendlichen Weiten. Und was sagt es dir?“

„Watson, du bist ein Träumer!“, rief da Holmes. „Mir sagt es, dass jemand unser Zelt gestohlen hat!“

(Verfasser unbekannt)

 

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